Presse

Hoch differenzierter Mozart-Klang - W.A. Mozart: Figaros Hochzeit“ / Oper Köln

Welch musikdramatisches Meisterwerk sich (hier) verbirgt, offenbaren im Palladium das Gürzenich-Orchester und Konrad Junghänels historisch geprägte, lebendig inszenierte, wunderbar akzentuierte, sprechend gestaltete Interpretation.
Ursula Decker-Bönninger, www.omm.de

(...) Noch einmal ist auf Konrad Junghänel zu kommen. In und auch außerhalb Kölns hat er sich in den letzten Jahren stark als Operndirigent im Repertoire zwischen Monteverdi und Mozart etabliert. Die Gürzenich-Musiker bilden zwar kein Spezialensemble, aber das Orchester musiziert durchaus „historisch informiert“, klangschön, moussierend.
Christoph Zimmermann, www.der-neue-merker.eu

Musikalisch glänzt … Konrad Junghänel mit hoch differenziertem Mozart-Klang…
Regine Müller, Rheinische Post 16.10.2012

 

Vergnüglich und ideenreich - G.F. Händel: Xerxes“ / Komische Oper Berlin

Vergnüglicher und ideenreicher wurde eine Barockoper selten in Szene gesetzt. ... Dirigent Konrad Junghänel, Spezialist für Alte Musik, lässt das Orchester der Komischen Oper förmlich tanzen.
Christoph Schmitz, dradio

Die Aufführung macht Laune

Junghänel ... ist Spielmacher und entscheidender Tanzmeister der Aufführung. Was man nicht nur am superwendigen Orchester der Komischen Oper merkt. Sondern auch daran, dass die meisten Sänger nie besser waren als in dieser Premiere...
Kai Luehrs-Kaiser, RBB Kulturradio

Leicht und tänzerisch

Mit großer Leichtigkeit und tänzerischem Aplomb leitet Konrad Junghänel das Orchester der Komischen Oper Berlin und die – wie zumeist in seinen Interpretationen – links und rechts davon platzierten Continuo-Spieler.
Peter P. Pachl, www.nmz.de

Heiter, liebend, zornig - mühelos

Vor allem ... verblüfft, wie Originalklang-Großmeister Konrad Junghänel das Hausorchester dirigiert: austrainiert, feurig. Die mal heitere, mal liebende, mal zornige Mühelosigkeit, mit der hier musiziert wird, macht „Xerxes“ zur Berliner Opernproduktion der Saison, fulminant, fabelhaft, furios.
Frank Kallensee, Märkische Allgemeine

 

Beifall, Ovationen - C. Monteverdi: ...Ulisse...“ / Oper Köln im Palladium

Konrad Junghänel, der auch für den „Ulisse“ (wie schon bei der „Poppea“) die musikalische Einrichtung selbst vorgenommen hat, gehört mittlerweile zu den besten Dirigenten, die ein Theater finden kann, wenn es um Musik von z. B. Rameau, Händel, Monteverdi oder Mozart geht. Seine Erfahrung, seine Einsatzfreude, sein Gefühl für das richtige Timing machen auch diesen Monteverdi-Abend in Köln zu einem Ereignis, an das man gerne zurückdenken wird. Dass er die Probleme des Raumes (oder Probleme mit schwierigen Positionierungen) in Kauf nimmt, um die Geschlossenheit des Gesamteindrucks zu gewährleisten, ist ihm hoch anzurechnen. ... Das kleine Orchester spielt konzentriert (man muss das Continuo hier herausheben) und engagiert, tänzerisch beschwingt und mit viel Liebe zum Detail.
www.capriccio-kulturforum.de, 22.02.2012

Plausible Regie und tolle Musik

Den guten Gesamteindruck befördert freilich großartig Konrad Junghänel, der am Pult von Gürzenich-Musikern und vielen Instrumentalspezialisten anheizt, innehalten lässt, jedenfalls ein Feuerwerk der differenzierten Farben und Gesten zündet.
Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger, 26.02.2012

Ach ja – und Junghänel? Der wird begeistert gefeiert

Scheinbar lässig hockt er auf seinem Stuhl, wirft den Kopf noch einmal zurück, um die Künstlerfrisur in Ordnung zu bringen. Dann erhebt er sich und beginnt ruhig und konzentriert sein Dirigat, feinfühlig, aufmerksam, aber eigentlich wissend, dass die Arbeit längst getan ist. Er hat das Werk neu eingerichtet, von Rezitativen befreit, um rein instrumentale Zwischenmusiken erweitert – und einmal mehr hat Konrad Junghänel ein Meisterwerk abgeliefert, das er jetzt mit spürbarer Freude präsentiert. Er mag keine „Tarifmusiker“, aber er liebt es, wenn sich ein Orchester engagiert und das Ziel mit ihm erreicht. Dann ist er seinen Musikern unendlich dankbar. Nach dieser Aufführung möchte er am liebsten jedem einzelnen Musiker vom Gürzenich-Orchester und Gästen die Hand schütteln.
Miachel S. Zerban, Opernnetz

 

Bravo! - W.A. Mozart: La Clemenza di Tito“ / Oper Köln im Amtsgericht Reichensperger Platz

Konrad Junghänel hat ungeheuer exakt gearbeitet, die heikle Akustik zu bewältigen, und dabei mit dem hervorragend disponierten Gürzenich-Orchester trotzdem eine individuelle, tief emotionale Interpretation gewonnen, denn Orchester, Solisten und Chor sollen, trotz der Raumdifferenzen zusammen klingen. Schon allein dafür ein großes Bravo!
Martin Freitag, www.der-neue-merker.eu

Junghänel wächst über sich selbst hinaus

...akustisch, ist das großartige Gebäude eigentlich nicht bespielbar. Um es flapsig, aber vollkommen treffend auszudrücken: Superstar Junghänel wächst über sich selbst hinaus. Von der Galerie der ersten Etage aus kann er die Solisten nicht hören, die Choristen nur vermutend orten – eigentlich ist er mit dem Gürzenich-Orchester, inzwischen als Team zusammengeschweißt, auf ziemlich verlorenem Posten. Aber was interessiert das einen Junghänel? Gar nicht. Er vertraut auf seine Musiker, weiß, dass Theresia Renelt das Hammerklavier vollkommen außerhalb seines Gesichtsfeldes mit wunderbarer Leichtigkeit, immer unterstützend, nie dominierend spielt. ... Auch das Orchester ordnet sich dem unglaublichen Klang der Stimmen unter, unterstützt, statt zu würgen, gibt den Solisten die ganze Leichtigkeit Mozartscher Musik als Leitfaden. Mit einem Wort: Chapeau!
Michael S. Zerban, Opernnetz

Große Orchesterkunst

Da ist vor allem das ganz ausgezeichnete Gürzenich-Orchester in Miniaturbesetzung, das unter der Leitung von Konrad Junghänel so zupackend und detailfreudig spielt, dass allein das die Aufführung unbedingt besuchenswert macht. Der Klang ist immer wieder geprägt von den Bläsern, was die Nähe zur Zauberflöte hörbar macht, ohne dass die Schärfe in den eher konventionell komponierten Passagen in der Tradition der opera seria verloren ginge. Jede Note erhält ihre Bedeutung, keine Phrase, die nebensächlich bliebe – und doch ist alles im Fluss, nichts akademisch. Das ist ganz große Orchesterkunst.
Stefan Schmöe. www.omm.de

 

Großer Beifall im Düsseldorfer Opernhaus - J.Ph. Rameau: Platée

Junghänel dirigiert punktgenau, präzise, gradlinig, mutig in der rhythmischen Ausformung, perfekt bei den dynamischen Abstufungen, die manchmal innerhalb von wenigen Sekunden vollzogen werden, es macht Staunen, wie abwechslungsreich Junghänel einzelne Passagen ausgestaltet und wie farbreich diese Musik unter seinem Dirigat wirkt. Konrad Junghänel erweist sich dabei als immer aufmerksamer Koordinator, als ein Dirigent, der jede Phase mit nie nachlassender Intensität begleitet, der befeuert und alles von seinem Orchester einfordert.
www.capriccio-kulturforum.de, 2.02.2011

Großer, einhelliger Beifall

Die Zeit wird einem kurz an diesem Abend, was auch an Rameaus köstlich prickelnder Musik liegt. Konrad Junghänel entzündet sie mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik als rauschende, leicht moussierende Edelkaltschale.
Wolfram Goertz, Rheinische Post, 31.01.2011

 

W.A. Mozart: „Die Entführung aus dem Serail“

Musikalisch ist die Kölner „Entführung“ durchweg gelungen. Das Gürzenich Orchester spielt unter der Leitung des Alte-Musik-Spezialisten Konrad Junghänel ganz hinreißend, zeigt in den exotischen Janitscharenklängen Biss, gibt den Sängern Raum, sich zu entfalten.
Bernhard Hartmann, General-Anzeiger, 29.11.2010

So munter das Bühnengeschehen, so frisch die Musik. Der Graben ist eine Art Gatter auf Höhe der ersten Reihen, darin das Gürzenich-Orchester, von Konrad Junghänel zu Akkuratesse und Transparenz animiert. Die Unmittelbarkeit, mit der Orchester und Sänger daher hier umgehen können, entzückt.
Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung, 4./5.12.2010

Davon profitieren auch die ganz ausgezeichneten Musiker des Gürzenich-Orchesters, die unter der Leitung von Konrad Junghänel sehr filigran und transparent, aber auch mit großem dramatischen Furor musizieren. Vom ersten bis zum letzten Akkord ist fast greifbar, dass hier keine Note irgendwie „nebenbei“ gespielt wird, sondern jeder Ton mit einer Unbedingtheit erklingt, die auf die Szenerie zurückspiegelt: Hier geht's, Singspiel hin oder her, eben doch um die ganz großen Gefühle, ohne dass Junghänel deshalb der Partitur Gewalt antun müsste – Mozarts früher Geniestreich spricht für sich.
Stefan Schmöe, www.omm.de

Wie schon bei der Poppea wurde auch diesmal das Gürzenich-Orchester vom Alte-Musik-Spezialisten Konrad Junghänel in souveräner Art und Weise geleitet: Zügige, frische Tempi, transparenter Orchesterklang und an den entsprechenden Stellen ein knackiger und mitreißender „alla turca“-Sound!
klassik-musica-classica.blogspot.com

 

...sensationelle Monteverdi-Inszenierung - „L'incoronazione di Poppea“

Eine weitere, nicht nur dem Raum geschuldete Besonderheit in dieser Inszenierung ist der Einsatz von zwei kompletten Kleinorchestern. Konrad Junghänel, an einem glücklichen Gluck an der Kölner Oper erprobte Fachkraft in Sachen Alter Musik, hat sich für diese Spezialität entschieden.
Er selbst dirigiert direkt ein Festorchester für Kaiserklang und „Sinfonie“ mit Zinken und Flöten, die rund fünfzehn Meter entfernten Musici in Graben zwei werden über Kamera angesteuert. Das verlangte dem Dirigenten bei der Premiere sichtlich viel Kraft und große Bewegungen ab, um die typischen, direkt explodierenden Rhythmuswechsel einzuleiten. Junghänel hat eine schlüssige musikalische Vorlage der Partitur entwickelt, und der Einsatz einer Himmelsorgel-gleichen „Lirone“ setzt nur das I-Tüpfelchen auf seine farbsprühende Instrumentierung.
Olaf Weiden, Kölnische Rundschau, 18.10.2010

 

J.Ph. Rameau: „Les Paladins“ / Deutsche Oper am Rhein

Bei Konrad Junghänel ist die faszinierende Musik in denkbar besten Händen. Er lässt im Orchester Neue Düsseldorfer Hofmusik die Farben nur so sprühen
Christoph Zimmermann, General-Anzeiger, 9.02.2010

Mit Konrad Junghänel konnte aber auch ein Spezialist der Sonderklasse verpflichtet werden. Mit frischer Brise fegt Junghänel durch die höchst artifizielle Partitur, die in ihrer Kühnheit schon manch jüngeres Werk vorwegnimmt. Geschwinde Takt- und Rhythmenwechsel gehören ebenso dazu wie eine ausgeklügelte, brillante Instrumentierung mit deren Effekten Rameau wie in einer Alchimistenküche herumexperimentiert. Seltsamste Perkussionsinstrumente, exotische Außenseiter wie die Musette - ein barocker Dudelsack, der sich vor allem in den modischen Schäferspielen besonderer Beliebtheit erfreute - zählen dazu, wie die süperbe Behandlung des Streicherapparates. Aus dem Graben der Rheinoper sprudelten immer neue, immer überraschendere Klangkaskaden...
Die Opernfreunde online, Februar 2010

 

Ch.W. Gluck: „Orfeo ed Euridice“

An der Kölner Oper sorgt der Alte-Musik-Spezialist Konrad Junghänel für rasante Fulminanz und sehnige Schnittigkeit, mit den Musikern des Gürzenich-Orchesters, die ihrem dirigierenden Herrn und Meister mit reaktionsschneller Verve folgen.
Guido Fischer, Frankfurter Rundschau, 27.10.2009

 

Ch.W. Gluck: „Armida“

Glucks wundervolle Musik liegt in Konrad Junghänels Meisterhänden. Man versteht wirklich nicht, dass man ein Werk wie „Armida“ halb und halb ins Vergessen hat sinken lassen. Junghänel spendiert ihr mit dem durch und durch motivierten Orchester des Hauses eine Aufführung voller Feuer und Glanz. Er treibt sie unermüdlich an, konzentriert sich auf ihre einzigartige Schönheit. Sie ist unter seinen Händen in jedem Takt beredt, dramatisch stimmig, voller Verständnis und Liebe.
Klaus Geitel, Berliner Morgenpost, 6.04.2009

Der Alte-Musik-Spezialist Konrad Junghänel und das Orchester der Komischen Oper sind die gefeierten Helden, die Könige dieses Abends. Drei inspirierende, belebende Stunden lang liefern sie den sinnlichen Beweis dafür, dass ernsthafte Arbeit selbst im gemeinen Opern(premieren)alltag hörbar etwas bringt: die Arbeit an der Rhetorik einer Partitur, an einer spezifischen Klangvorstellung, ohne den Musikern allzu rigide Fesseln anzulegen, das Feilen am unscheinbarsten stilistischen Detail. Von Nummer zu Nummer legt Junghänel sich Rechenschaft ab, stets denkt er voraus, immer sensibilisiert er den dramatischen Augenblick für das, was war, und das, was kommt.
Christine Lemke-Matwey, Die ZEIT online, 7.04.2009

 

W.A. Mozart: „Die Entführung aus dem Serail“

Was wirklich auf- und erregt ist der Furor, mit der die von Konrad Junghänel geleitete Potsdamer Kammerakademie Mozarts Singspiel das gefällig Hübsche nimmt. Junghänel lässt stets in die Abgründe blicken, an deren Rändern das Märchen seinen glücklichen Verlauf nimmt. Phänomenal.
Frank Kallensee, Märkische Allgemeine Zeitung, 29.09.2008